165 Jahre Chorgesang
Wer erinnert sich nicht gerne an unser Jubiläumsjahr 2010 zurück, in dem wir mit mehreren tollen Veranstaltungen „150 Jahre Chorgesang in Ommersheim“ in großem Stil gebührend feiern konnten. Seitdem sind fast fünfzehn Jahre vergangen und die Vorzeichen sind mittlerweile ganz andere. Nachdem sich im Oktober 2022 der gemischte Chor aufgelöst hat, besteht die Chorgemeinschaft quasi nur noch aus dem Chor 98, wobei wir als Gesamtverein froh und dankbar sein können, dass sich die sogenannten Chor-Senioren wenigstens einmal pro Monat treffen, um im kleinen und überschaubaren Kreis ihrem Hobby auch weiterhin zu frönen. Die Vorstandschaft hatte sich durchaus Gedanken gemacht, das diesjährige halbrunde Jubiläum zumindest mit einem kleineren offiziellen Auftritt zu begehen. So war angedacht, ein weiteres Mal eine Messe für die lebenden und verstorbenen Mitglieder der Chorgemeinschaft in unserer Pfarrkirche gesanglich zu gestalten. Dies ist leider an Terminschwierigkeiten gescheitert. Allerdings werden wir die Möglichkeit haben, die Vorabendmesse anlässlich des diesjährigen Volkstrauertages am Samstag, 15. November um 18 Uhr musikalisch zu umrahmen. Dies wird der Chor 98 übernehmen, der nach derzeitigem Stand der Dinge zumindest von einem Teil der Chor-Seniorinnen und -Senioren bei diesem Unterfangen tatkräftig unterstützt werden wird. Da Chorleiter Friedel Hary an besagtem Samstag aus familiären Gründen verhindert ist, wird sein Sohn Yves die musikalische Leitung bei diesem Anlass dankenswerterweise übernehmen. Alles Weitere hierzu nächste Woche an gleicher Stelle.
Chorproben
An diesem Donnerstag, 6. November findet das nächste Zusammentreffen der Ehemaligen statt und die Hilfs-Chorleitung wird den musikalischen Schwerpunkt auf das Einüben des am Volkstrauertag benötigten geistigen Liedguts legen. Die 98-iger proben turnusgemäß am kommenden Montag, 10. November um 19:30 Uhr. Auch hier wird das Hauptaugenmerk auf der Literatur für die Messe am Samstag, 15. November liegen.
KreisChorVerband
Zur außerordentlichen Mitgliederversammlung des KreisChorVerbandes St. Ingbert hatten sich erfreulicherweise am vergangenen Sonntagvormittag 12 Vertreter von insgesamt 14 Mitgliedsvereinen in der Wiesentalschule in Rohrbach eingefunden, um eine neue Vorstandschaft zu wählen. Der scheidende 1. Vorsitzende Werner Zeitz begrüßte unter den Anwesenden vor allem auch den Vizepräsidenten des Saarländischen Chorverbandes Frank Vendulet, der für das sich anschließende Wahlprozedere auch die Versammlungsleitung übernahm. Die neue geschäftsführende Vorstandschaft wurde mit großer Mehrheit gewählt und setzt sich für die beiden kommenden Jahre wie folgt zusammen: 1. Vorsitzender: Uwe Meisenheimer (MGV Josefstal St. Ingbert), 2. Vorsitzende: Margot Veith (Liederkranz Niederwürzbach), Schatzmeister: Heribert Wallacher (MGV Frohsinn St. Ingbert) und als Schriftführerin Fiona Arnouts (Chor Coloured Voices Bliesmengen-Bolchen). Das Amt der beiden Beisitzer werden Uwe Kasterka vom MGV Frohsinn St. Ingbert und aus unseren Reihen Johannes (Hans) Berger übernehmen. Komplettiert wurde der Wahlvorgang durch die Wahl der beiden Kassenprüferinnen (Elisabeth Pintarelli und Barbara Ikas). Bei den aus dem Vorstand ausscheidenden Mitgliedern bedankten sich sowohl der bisherige als auch der neue 1. Vorsitzende mit einem kleinen Blumenstrauß. Besondere Erwähnung fand hierbei unser Vereinsmitglied Debbie Bauer, die dem KCV-Vorstand sage und schreibe mehr als 30 Jahre angehört hat. (Chapeau, liebe Debbie, und auch von unserer Seite ein herzliches Dankeschön!) In einer sehr persönlichen und emotionalen Rede bedankte sich der neue 1. Vorsitzende bei seinem scheidenden Amtsvorgänger Werner Zeitz, der dieses Amt mit der ihm eigenen Zielstrebig- und Beharrlichkeit über 25 Jahre in vorbildlicher Weise ausgeübt hat. Die Versammlung würdigte seine Verdienste mit großem und langanhaltendem Applaus. Auch unsere 1. Vorsitzende Anne Wannemacher bedankte sich nach der Sitzung bei Werner Zeitz für die stets gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünschte ihm für die Zukunft, die ihn ins Köllertal zu seinen familiären Wurzeln zurückführen wird, alles erdenklich Gute.