17. Februar 2021 – S’ist traurig, aber wahr!

S’ist traurig, aber wahr!

Dem geneigten Leser sowie selbstverständlich auch seinem weiblichen Pendant dürfte unschwer entgangen sein, dass die derzeitige Information an dieser Stelle nur noch sehr sporadisch – sprich hin und wieder und nur aus gegebenem Anlass – erfolgt. Allerdings gibt es leider kaum mehr einen solchen konkreten und einer erhellenden Berichterstattung würdigen Anlass. Wie so vieles in diesen fürwahr seltsamen Zeiten ist auch dies der nach wie vor unseren gesamten Alltag auf unsägliche Weise bestimmenden Corona-Pandemie geschuldet. Um die derzeitige Situation der Chorgemeinschaft bildhaft zu beschreiben, kann man getrost auf folgende Zeile eines bekannten Weihnachtsliedes zurückgreifen: „Still und starr ruht der See“. Auch das intensive und fortgesetzte Studium der für den Chorgesang interessanten Internetseiten (KCV, SCV und DCV – es lebe die Abkürzung!) kann da nur in einem äußerst beschränkten und überschaubaren Maße weiterhelfen beziehungsweise konkrete Abhilfe schaffen. Hinzu gesellt sich noch eine allgemeine Träg- und Faulheit sowie eine in der jüngeren Vergangenheit so noch niemals aufgetretene „Hebb-mich-doch-hinnerum“-Einstellung des Verfassers dieser Zeilen, der – wie sicherlich auch manch anderer Zeitgenosse und natürlich auch ebensolche -genossinnen – dem mit Macht um sich greifenden Corona-Blues anheimgefallen ist. Zum Zeitpunkt, da ihr diese Zeilen lesen werdet, sind die ansonsten in unseren Gefilden so beliebten „Närrischen Tage“ leider nahezu spurlos und höchstwahrscheinlich auch ohne die ansonsten allfälligen Heringe an uns vorübergegangen. Manch einer hat sicherlich voller Vorfreude auf ein paar die Lachmuskeln strapazierenden Zeilen gehofft – alles vergeblich. Sobald aber entsprechende Nachrichten und Neuigkeiten vorliegen werden, erfolgt natürlich umgehend auch wieder eine ausführliche und wöchentliche Berichterstattung. Bis dahin: bleibt alle gesund, haltet die Ohren steif und lasst euch bloß nicht unterkriegen! Bessere Zeiten, wie sie uns unsere geschätzte Bundes-Angela unlängst versprochen und verkündet hat, „dräuen“ bereits am nicht mehr ganz so finsteren Horizont, der sich alltäglich hinter Dahlem respektive Aßweiler – je nach geographischem Standpunkt – schemenhaft abzeichnet. Ganz zum Schlusse, jedoch nicht zum Verdrusse, sondern zur allgemeinen Erheiterung und Zitatenkenntnis-Erweiterung noch ein leicht abgewandeltes Wilhelm Busch-Zitat: „Wer sagt, die ganze Welt sei schlecht, hat derzeit wohl so ziemlich recht. So kann’s hienieden auf der Erden in Zukunft nur noch besser werden!“

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