19. Dezember 2020 – Was noch zu sagen wäre

Was noch zu sagen wäre

In dieser Woche erscheint die letzte Ausgabe des Mitteilungsblatts im alten Jahr, und man kann es drehen und wenden, wie man will, es war sicherlich für keine und keinen von uns ein sonderlich gutes Jahr, wenngleich und für die ohnehin schon gebeutelten Singles beiderlei Geschlechts ein wahrhaft katastrophales, fielen doch alle sorgsam geplanten „Dates“ (englischer Begriff für das schöne deutsche Wort Rendezvous) der wild und furienhaft grassierenden Seuche zum Opfer. Beflügelt durch den schönen Erfolg bei unserem vorweihnachtlichen Konzert am 3. Advent 2019 in der Pfarrkirche in Niederwürzbach gingen wir mit beiden Chören voller Tatendrang und Enthusiasmus in unser Jubiläumsjahr „160 Jahre Chorgesang in Ommersheim“. Insgesamt drei schöne Konzerte waren geplant, doch Corona-bedingt konnte letzten Endes keines davon realisiert werden. Nach dem ersten Lockdown, der ab dem 16. März die gesamte Probenarbeit von einem auf den anderen Tag schlagartig zum Erliegen brachte, begannen wir Ende August/Anfang September wieder mit so genannten Stimmen-Proben, um wenigstens noch einmal so etwas wie chorische Normalität aufkommen zu lassen. Aber letztendlich hat es einfach nicht sein sollen. Vielleicht kennt ja die eine oder der andere von euch das schöne Liedchen „Behüt‘ dich Gott, es wär‘ so schön gewesen, behüt‘ dich Gott, es hat nicht sollen sein!“ Und so war es eben halt auch. Bereits ab dem 15. Oktober begaben wir uns nach eingehenden und reiflichen Überlegungen seitens der Vorstandschaft und der Chorleitung in unseren vernünftigerweise selbst gewählten zweiten „Total-Stillstand“ (eingedeutscht für Lockdown) und wann dieser denn nun wieder enden könnte, steht derzeit noch vollkommen in den in dieser besinnlichen Jahreszeit besonders hell leuchtenden Sternen. Es bleibt zu hoffen, dass irgendwann im neuen Jahr die Pandemie wenigstens soweit in den Griff zu bekommen sein wird, dass wir alle wieder unserem schönen und uns derzeit sicherlich allen fehlenden Hobby nachgehen können. Auch die bevorstehenden Weihnachstage und den sich bereits am Horizont abzeichnenden Jahreswechsel werden wir in diesem Jahr sicherlich alle ganz anders erleben. Dennoch sollten wir unseren Optimismus nicht verlieren, die Situation, so wie sie sich derzeit nun einmal darstellt, einigermaßen gelassen hinnehmen und positiv in die Zukunft schauen. Hierbei hilft immer auch wieder eine gesunde Portion Humor. Dass wir jene an dieser Stelle leider nicht mehr so zum Ausdruck bringen können, so wie wir das über viele lange Jahre immer gepflegt haben, liegt in Bedingungen begründet, die wir leider auch nicht ändern können, sondern ebenfalls zähneknirschend akzeptieren müssen. Namens der administrativen und der gesanglichen Cheferie wünschen wir allen Sängerinnen und Sängern, sowie allen Vereinsmitgliedern, Freunden, Gönnern und Förderern der Chorgemeinschaft fröhliche und friedvolle Weihnachten im Kreise eurer – hoffentlich (nicht so) zahlreich (vergesst mir das Virus nicht!) vorhandenen – Lieben und für das bevorstehende neue Jahr 2021 Glück, Zufriedenheit und vor allem gute Gesundheit. Mit diesen frommen Wünschen verbleiben wir für 2020 mit herzlichen und fröhlich schallenden sängerischen Grüßen Ihre und Eure „Bläädches-Chefredaktion“

3 Gedanken zu „19. Dezember 2020 – Was noch zu sagen wäre“

  1. Ich wünsche allen Sängerinnen und Sänger der beiden Chöre, sowie allen fördernden Mitgliedern der Vereinsgemeinschaft ein friedliches und gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
    Bleibt gesund bis wir uns einmal wiedersehen bei unserer nächsten chorischen Aktivität, wann auch immer das sein wird!!
    Liebe Grüße
    Margaretha Ziehl

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  2. Dem Bläädchesschreiwer einmal ein Dankeschön für die informativen und unterhaltenden Mitteilungen in all den Jahren. Mach weiter so.
    A.K.🍀👍

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